Hoffnung, Zuversicht und gemeinsam glauben – traditionelle Maiandacht in Eschenbach

03.05.2021
Dekan Thomas Jeschner feierte den Beginn des Marienmonats mit den Gläubigen unter freiem Himmel.

Treffpunkt war für die mehr als 60 Gläubigen wie in jedem Jahr die Marienkapelle im Ortsteil Thomasreuth. Maria Hilf-Berg- und Wallfahrtskirche, Mariensäule, Lourdes-Grotte, ein prunkvoller Marienaltar in der Stadtpfarrkirche, Kapellen, Marterln und Bildstöcke: die lebensbejahende Kraft der Gottesmutter Maria ist in den Herzen der Eschenbacher fest beheimatet.

 

Die „Maienkönigin“ wird in ganz Bayern besonders verehrt, wie auch Stadtpfarrer und Dekan Thomas Jeschner in Erinnerung an die Worte von Kardinal Julius Döpfner und mit Blick auf die Patrona Bavariae als Schutzfrau Bayerns betonte: „Wir Christen müssen heute bewusst auf die Mutter Gottes aufschauen und unser Land unter den Schutz der Mutter des Herrn stellen“. Ein gemeinsames Gebet nach einem Text von Kardinal Ratzinger, gesprochen an der Mariensäule in München nach seiner Bischofsweihe im Jahr 1977, stand danach im Mittelpunkt der Andacht. Die Maindachten setzen sich jeweils mittwochs in der Stadtpfarrkirche und freitags in der Maria Hilf-Bergkirche jeweils um 18 Uhr fort.

 

Weitere Maiandachten rund um Eschenbach

Am Sonntag, 9. Mai gestaltet um 17 Uhr die Kolpingfamilie am Bildstock Knier im Birschling eine Andacht, am Sonntag, 16. Mai lädt um 14 Uhr der Katholische Männerverein zu  einer Maiandacht an die Kriegerkapelle in Stegenthumbach ein und zur Maiandacht am Mittwoch, 19. Mai um 14 Uhr in der Stadtpfarrkirche sind besonders die Seniorinnen und Senioren eingeladen. Auch die Ministranten beten zur „Maienkönigin“. Am Freitag, 7. Mai um 16 Uhr starten die Minis mit ihren Eltern und Geschwistern vor der Bergkirche zu einer Radtour zum Marienbildstock mit einer  Andacht.  Die Tour endet mit einem Eisessen vor der Eisdiele in Eschenbach.

 

Text und Bild: R. Dotzauer

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