„In der Karwoche soll der Mensch sich erneuern“

20.03.2008

Am Mittwoch Nachmittag fanden rund 300 ehemalige Helfer beim Papstbesuch und andere Gläubige, der Apostolische Nuntius, Bischof Gerhard Ludwig Müller, Generalvikar Michael Fuchs und das Regensburger Domkapitel am Kreuz auf dem Islinger Feld zusammen, um in Gebet und Gesang eine Andacht zu feiern.

Der Regensburger Oberhirte erinnerte in seiner Begrüßung an den Papstbesuch 2006, bei dem rund 250.000 Gläubige zusammen mit dem Heiligen Vater die Messe feierten und viele Millionen am Fernsehschirm mit dabei waren. Heute stünde an demselben Ort immer noch das beeindruckende Kreuz, an einer Stelle an der in unmittelbarer Nachbarschaft die Autobahn verlaufe. Diese verbinde Osten und Westen und in gleicher Weise verbinde auch das Kreuz die Gläubigen, die hier immer wieder zum Gebet zusammenträfen, erklärte Bischof Gerhard Ludwig Müller und drückte gleichzeitig seine Freude darüber aus, dass der Vertreter von Papst Benedikt XVI. in der Person von Erzbischof Jean-Claude Périsset mit allen Anwesenden nun an diesem Kreuz stünde.

Der Apostolische Nuntius bedankte sich für die Einladung des Regensburger Bischofs, die Karwoche in seinem Bistum zu feiern. „ Gerade eben betete ich noch mit Georg Ratzinger am Grab seiner Eltern und seiner Schwester. Nun stehen wir hier unter diesem enormen Kreuz, das Zeichen für die Erlösung Christi. Christus hat gesagt, die Liebe zu Gott verwirkliche sich durch die Liebe zu anderen. In der Karwoche gelte es, sich zu erneuern, in der Liebe zu Gott und den Menschen“.

Zum Abschluss der Andacht sangen alle Anwesenden das mittlerweilen schon über die Bistumsgrenzen beliebte Lied, das 2006 im Zuge des Papstbesuches geschaffen wurde: „Wer glaubt ist nicht allein!“.

Online Welt wieder einblenden

Onlinewelt öffnen
Onlinewelt schließen