Mit dem Kreuz durch Harrling, Zandt und Altrandsberg

17.04.2020

Da es in diesem Jahr den Gläubigen der Pfarrei nicht möglich war, in den Kirchen die Karfreitagsliturgie persönlich wegen der Coronakrise mitzufeiern, überlegte sich Diakon Martin Peintinger einen anderen Weg.

Mit dem geschückten Kreuz machte er sich auf und ging durch fast alle Straßen der drei Ortschaften Harrling, Zandt und Altrandsberg, um die Häuser und die zahlreichen Menschen die bereits vor der Tür warteten mit dem gekreuzigten Heiland zu segnen.

In den Vormittagstunden ging es in Harrling los. Dort wurde er vom Mesner Lorenz Eisenreich, Ludwig Holzapfel, Willi Wildfeuer und dem Ehepaar Aumer, welche alle den nötigen Sicherheitsabstand einhielten, begleitet. Mit den Klängen der Karfreitagsratsche machte sich die kleine Gruppe bemerkbar, sodass die Leute wissen konnten, dass man in ihre Nähe kam.

Nach einer kleinen Mittagspause wiederholte sich die Szene in Zandt, hier wurde Peintinger vom Mesner Ludwig Schnitzbauer und dem Kirchenpfleger Alexander Miedaner begleitet. Mittlerweile war es warm geworden und auch in Zandt erwarteten viele Menschen voller Dankbarkeit, dass das Kreuz bei ihnen vorbei ging. 

In Altrandsberg feierte Diakon Peintinger zusammen mit Pfarrer Pater John um 15 Uhr die Karfreitagsliturgie in Altrandsberg und anschließend gingen sie auch hier durch das Dorf. Begleitet wurden sie von Mesner Michael Vielreicher und Organisten und Gemeinderat Dominik Heigl. Bis in den Abend hinein dauerte das Geschehen. Etwas müde von der doch rund zehn Kilometer langen Wegstrecke erreichten sie schließlich wieder die Kirche. „Bleibt nur zu hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder einen ‚normalen‘ Karfreitag begehen“, meinte Diakon Peintinger abschließend.

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