Mit einer Webseite über die Pfarrei informieren in 5 Schritten

13.10.2020

Alle Pfarreien des Bistums haben vor einigen Tagen Post von Bischof Rudolf erhalten. In seinem Ermutigungsbrief bat er sie, gerade auch in Zeiten von Corona mit Kreativität und guten Ideen an der Seite der Menschen zu stehen.

Corona bedeutet in vielen Bereichen eine Einschränkung der Kommunikation. Umso wichtiger ist es, das Internet zu nutzen, um mit den Menschen der Pfarrei in Kontakt zu bleiben. Eine Pfarrei-Webseite trägt dazu wesentlich bei. Bischof Rudolf: „In einer Zeit, in der sich nicht nur, aber vor allem die jungen Menschen zuallererst übers Internet über Gottesdienstzeiten, Aktivitäten und auch inhaltliche Botschaften informieren, muss jede Pfarrei über eine eigene Seite verfügen, um auf diese Weise präsent zu sein.“

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, finden Sie anschließend 5 Schritte zur Erstellung einer Pfarrei-Webseite.

 

1) Wie richte ich eine Webseite ein? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden?

Um eine Webseite einzurichten, gibt es mehrere Wege:

Sie können beispielsweise Homepagebaukästen nutzen, die insbesondere für Einsteiger-Webseiten geeignet sind. Auch können Sie mit einem professionellen Dienstleister zusammenarbeiten. Nach einer Startphase sollten Sie aber in der Lage sein, die Seite selbstständig aktuell zu halten.

Wenn Ihnen die Arbeit mit Webseiten neu ist, sprechen Sie gerne mit einer Pfarrei in Ihrer Nachbarschaft bzw. in Ihrem Dekanat. Tauschen Sie sich aus und nutzen Sie deren Erfahrungen.

In jedem Fall sollten Sie in Ihrer Pfarrei einen Ansprechpartner für das Internet benennen, der die Webseite aktuell hält.

 

2) Wie werde ich im Internet gefunden?

Wählen Sie eine Internetadresse (Domain), unter der man sie findet. Die Adresse sollte eindeutig sein, zum Beispiel: www.pfarrei-mustermann.de. Nicht geeignet sind Adressen wie www.googleseite.de/mustermann.de.

Bei der Festlegung Ihrer Internetadresse (Domain) unterstützt Sie Ihr professioneller Dienstleister oder der Ansprechpartner im Dekanat. Baukastensysteme fragen Ihre Wunschadresse ab.

Der Domaininhaber sollte die Kirchenstiftung sein und keine Einzelperson, die womöglich im Laufe der Zeit die Pfarrei wechselt.

 

3) Wie baue ich die Seite auf?

Jede Webseite hat eine Startseite. Sie ist die Visitenkarte Ihrer Pfarrei im Internet und sollte sympathisch und einladend gestaltet sein. Heißen Sie die Besucher herzlich willkommen.

Die Startseite sollte dem Besucher zudem eine gute Orientierung bieten.

Zu weiteren Informationen Ihrer Webseite gelangen die Besucher über das Menü. Es empfiehlt sich, folgende Menüpunkte einzurichten:

· Aktuelles und Veranstaltungen

· Pfarrteam (Ansprechpartner, Kontakt, Öffnungszeiten)

· Kirchen und Gottesdienstzeiten

· Pfarrbrief

· Gremien, Gruppen und Initiativen

 

4) Welche Inhalte sollten auf der Seite zu finden sein?

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Schaffen oder behalten Sie Übersichtlichkeit und schnelle Orientierung durch Reduktion der Inhalte.

Machen Sie sich bewusst, welche Inhalte Menschen auf Ihrer Pfarrei-Webseite suchen. Denken Sie lokal. Ihre Hauptzielgruppe wohnt und lebt in Ihrer Nachbarschaft. Sprechen Sie mit den Menschen Ihrer Pfarrei, welche Informationen für sie wichtig sind. So gewinnen Sie einen guten Eindruck davon, was Menschen bei Ihnen suchen.

Berücksichtigen Sie auch die Anliegen der Menschen, die keine enge Verbindung zur Pfarrei pflegen. Bei einem Todesfall in der Familie beispielsweise sollte der Kontakt zum Pfarrer schnell gefunden werden. Urlauber oder Menschen aus umliegenden Pfarreien sollten auf Ihrer Webseite erfahren, wann und wo sie eine Heilige Messe besuchen können.

Achten Sie außerdem genau darauf, die Inhalte immer aktuell zu halten (z.B. neue Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten).

 

5) Was macht meine Webseite sicher?

Jede Webseite benötigt ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Muster für beide finden Sie in den Anlagen 4 und 5 der Richtlinien für die Erstellung und den Betrieb von Webseiten.

In den Richtlinien können Sie auch alle Punkte im Detail nachlesen, die den Betrieb Ihrer Webseite sicher machen. Suchen Sie gerne aber auch das Gespräch mit Nachbarpfarreien, die bereits intensive Erfahrungen in der Onlinekommunikation gemacht haben.

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