Musik aus dem Kloster St. Emmeram – Liturgie und Musik am Originalschauplatz

19.09.2019

Vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit war die Regensburger Benediktinerabtei St. Emmeram ein Zentrum litur­gischer und kultureller Entwicklung. Politisch und kirchlich außerordentlich gut vernetzt, war das Kloster bis zur Auf­lösung der Personalunion von Abt und Bischof unter dem Heiligen Wolfgang im 10. Jahrhundert von entscheidender Bedeutung für das Bistum. Auch in der Folgezeit blieb es nicht nur ein wichtiger Faktor im weitverzweigten Netz­werk des Reformmönchtums, sondern auch ein Schauplatz kirchenhistorisch bedeutender Ereignisse. Monumente und Dokumente von europäischem Rang bezeugen die reiche liturgische und kulturelle Produktion, die Höhepunkte abendländischer Wissenschaft und Kunst genauso umfass­te wie Fälschungen von epochaler Wirkung.

Vom 22. bis 25. September veranstaltet das Institutum Liturgicum Ratisbonense eine Tagung über „Liturgie und Musik in St. Emmeram vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit“. Zwei Veranstaltungen des Symposiums empfehlen wir Ihnen besonders:

Sonntag, 22. September 2019, Fest des heiligen Emmeram:

Vesper in der Basilika St. Emmeram um 17:30 Uhr

Die Schola Gregoriana Ratisbonensis unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Hönerlage (Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg) singt die Gesänge des hochmittelalterlichen Emmerams-Offiziums.

Dienstag, 24. September:

Konzert mit Singer Pur in der Basilika St. Emmeram um 20:00 Uhr

Deus canticum novum cantabo. Auf dem Programm stehen geistliche Gesänge aus St. Emmeramer Handschriften.

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