Überdiözesane Tagung der Frauen des „Regnum Christi“ in Johannisthal

12.02.2008
Die Teilnehmerinnen des Regnum Christi zusammen mit den Referenten und Frau Ordinariatsrätin Öfele.

(pdr) Etwa 50 Ehefrauen der kirchlichen Bewegung „Regnum Christi“ trafen sich am vergangenen Wochenende im Diözesan-Exerzitienhaus Johannisthal zu ihrer überdiözesanen Frauenkonvention. Neben Mitgliedern aus der Diözese Regensburg waren u. a. Teilnehmerinnen aus den (Erz-) Bistümern Aachen, Augsburg, Köln, München-Freising, Münster, Wien und Würzburg anwesend. Zum Thema der Tagung „Das christliche geistliche Leben“ referierten Priester des Ordens der „Legionäre Christi“ , gottgeweihte Frauen des „Regnum Christi“ und Frau Ordinariatsrätin María Luisa Öfele, Referentin für Orden und Geistliche Gemeinschaften im Bistum Regensburg. Kern der Vorträge und des Austausches untereinander war die geistliche Begleitung als Mittel auf dem Weg zur Heiligkeit aller christlichen Berufung.

P. Michael Luxbacher LC stellte die geistliche Begleitung als ein ordnendes Instrument geistlichen Lebens dar, welches den Menschen in seiner Leib-Seele-Einheit in der Beziehung mit Gott und den Menschen auf dem Weg zur Heiligkeit hilft. P. Georg Hülsenbeck LC erinnerte in seinem Vortrag an das Geschenk der Gnade, die Tugenden, die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes, die das geistliche Wachstum des Menschen fördern. In einem weiteren Vortrag bekräftigte P. Bennet Tierney LC das eigentliche Ziel geistlichen Lebens: Christus besser kennenzulernen, ihn zu lieben und zu verkünden. Durch die Eucharistie, die Sakramente und das Leben aus dem Wort Gottes schenke uns Christus die Verbundenheit mit ihm, um dieses Ziel zu erreichen. Die Gnade sei von Gott her schon geschenkt, es bedürfe nur noch der Offenheit und der festen Entscheidung des Menschen, um in der Heiligkeit zu wachsen, die aber den geistlichen Kampf nicht ausschließt. Frau Federica Paez, gottgeweihte Frau des Regnum Christi, zeigte an Hand von verschiedenen Aspekten, die das geistliche Gespräch ausmachen, auf, wie geistliche Begleitung gelingen kann, sowohl aus der Sicht des Begleiteten als auch des Begleiters.

Mit Worten aus den Schriften des Heiligen Bernhard von Clairvaux, der Heiligen Theresia von Avila und des Heiligen Johannes vom Kreuz verdeutlichte Ordinariatsrätin Öfele in ihrem Vortrag zur „Gottebenbildlichkeit als Leitbild geistlicher Begleitung“, worum es in der geistlichen Begleitung geht.

Zum Abschluss der Tagung erfreuten sich alle Teilnehmerinnen über die Anwesenheit des Territorialdirektors der Bewegung, P. Sylvester von Heereman LC, der über den erst kürzlich verstorbenen Gründer der Legionäre Christi und der Bewegung Regnum Christi, P. Marcial Maciel, mit einer Auswahl an Erinnerungen und Worten des Gründers über „sein Erbe“ für die kommenden Generationen berichtete. Die Feier der Eucharistie, die eucharistische Anbetung und das gemeinsame Gebet haben zu einem fruchtbaren Wochenende beigetragen.

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