Verbunden im Glauben: Die Regensburger Domspatzen im Westjordanland

12.09.2018
Gruppenfoto mit allen Pilgern.
Gottesdienst und Konzert in der Dormitio-Abtei.

40 Kilometer entfernt von Betlehem liegt die Stadt Bir Zeit, mitten im Westjordanland, nahe der Stadt Ramallha. Dort erwartete die Regensburger Domspatzen die christliche Gemeinde. Die dortige Kirche ist der Heiligen Maria von Guadeloupe geweiht.

"Maria wird Stern der Meere genannt, welcher den Weg zum Lebens deutet", erklärte der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer den jungen Zuhörern in seiner Predigt. Der wahre Weg zum Leben sei ihr Sohn Jesus Christus, fügte der Oberhirte an.
"Wir haben zwar GPS und Navigationssysteme, aber diese weisen uns nicht den Weg zum richtigen Leben", so der Bischof weiter. Dazu brauchen wir beispielsweise Menschen, die uns Orientierung geben, Eltern, Lehrer, Erzieher oder Paten. Um wahrhaft zum Leben zu kommen, müssen wir in unserem Leben Gott groß sein lassen. Die Gottesmutter weist uns deshalb immer wieder den Weg zu Jesus.

 

Inniger Gesang am Ölberg

Ohne Zweifel einer der Höhepunkte der Reise, war das "In monte oliveti" von Orlando di Lasso, das die Domspatzen am Originalschauplatz, in der Getsemani-Kirche am Ölberg gesungen haben. Nach der Lesung aus der Schrift verlieh der Domchor dieser Szene am Ölberg damit musikalischen Ausdruck. Wieder ein emotionaler und zutiefst spiritueller Tag ging zu Ende. Morgen brechen die Domspatzen auf nach Emmaus, und danach geht eine Reise zu Ende, die bei den Sängern und Pilgern noch lange nachwirken wird.


>>> Einen Bericht über die ersten drei Tage der Reise ins Heilige Land der Regensburger Domspatzen können Sie hier nachlesen!

>>> Über den Besuch in Yad Vashem am Sonntag, den 09. September 2018, können Sie hier mehr erfahren!