Videoproduktion: Die „Heilige Stiege“ in der Kalvarienbergkirche „Heilig Kreuz“

25.03.2021

Die „Heilige Stiege“ gilt als die Treppe, auf der Jesus zu Pontius Pilatus geführt wurde. Die Legende sagt, dass im 4. Jahrhundert die Heilige Helena, die Mutter von Kaiser Konstantin, die Treppe aus dem Jerusalemer Palast des römischen Statthalters nach Rom bringen ließ. Sie befindet sich in der Kapelle „Sancta Sanctorum“ gegenüber der Lateranbasilika in Rom.

Weil früher das Reisen teuer, schwierig und mitunter auch gefährlich war, haben die Menschen heilige Orte zu sich nachhause geholt und nachgebaut.
Vor allem in der Barockzeit entstanden darum in Deutschland auch zahlreiche Nachbildungen der Heiligen Stiege. Nur wenige sind davon bis heute erhalten. Die bekanntesten in Deutschland befinden sich in Bonn, Bad Tölz und Lenggries.
In unserer Diözese gibt es Nachbildungen z. B. in Windberg, Gotteszell, Moosbach und in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskirche Mariaort bei Regensburg.

Die Heilige Stiege lädt ein, das Leiden und Kreuz Jesu zu betrachten. Dazu bietet das Gotteslob mit dem Andachtsabschnitt „Kreuz und Leiden“ (GL 675.3), mit der „Litanei vom Leiden Jesu“ (GL 563) und mit den „Kreuzwegandachten“ (GL 683 + 934) Hilfen an.

Das Video lässt mehr über Tradition und Bedeutung der „Heiligen Stiege“ erfahren und lädt ein, miteinander die „Litanei vom Leiden Christi“ zu beten. Es schließt mit dem Gesang der Regensburger Domspatzen:  „O Domine Jesu Christe“ von Tomás Luis de Victoria.

Zu sehen ist der Videobeitrag hier auf www.bistum-regensburg.de und am Ostersonntag, 04.04.2021, ab 18:30 Uhr auf dem Regionalfernsehsender TVA (Sendung: „Horizonte“).

Die Kalvarienbergkirche „Heilig Kreuz“ bei Mariaort ist von Palmsonntag bis Ostermontag täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Besucher geöffnet.

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