Wenn einhundert Ministrantenbegeisterte zusammenkommen - Studientag zur Ministrantenpastoral

02.10.2019
Gastreferent Martin Holzner

Verantwortliche aus dem gesamten Bistum Regensburg tauschten sich beim ersten Studientag Ministrantenpastoral über ministrantenspezifische Themen aus. Jugendpfarrer Christian Kalis freute sich, die einhundert Teilnehmer im Schloss Spindelhof begrüßen zu können. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen und Ebenen des Jugendamtes. Er machte den Ministrantenverantwortlichen Mut, Kontakt zu den Stellen aufzunehmen, wenn sie Unterstützung benötigen.

 

Nur wer Spaß im Ehrenamt empfindet übernimmt eine Aufgabe

Fast jeder zweite Bürger Bayerns engagiert sich in einem Verein, Verband, einer Kirche oder einer Gruppe ehrenamtlich. Martin Holzner, der Direktor des Institutes für Jugendarbeit in Gauting, zeigte deutlich, dass Ehrenämter einen wichtigen Platz in Leben der Menschen einnehmen. Nur wer Spaß im Ehrenamt empfindet übernimmt eine Aufgabe. Damit der Einsatz nicht nach wenigen Monaten aufgegeben wird, ist die Möglichkeit der Mitbestimmung wichtig. In Einrichtungen in denen nur der Schein der Partizipation aufrecht erhalten wird, verlassen Menschen das Ehrenamt und wenden sich der Gruppe ab. Auch Weiterbildungsmaßnahmen und eine gute Verabschiedungskultur gehören zu einem wertschätzenden Umgang mit den Ehrenamtlichen, so Holzner.

In unterschiedlichen Workshops konnten die Teilnehmer praktische Anregungen für ihre Arbeit mitnehmen. Erlebnispädagogik und Liturgie, Spiele für die Gruppenstunden, Thematische Gruppenstunden, Elternarbeit, Spirituelles bei Freizeiten, Versicherungen/Zuschüsse und Bildrechte zeigten die vielfältigen Anforderungen, die an die Verantwortlichen der Ministrantenpastoral gestellt werden.

Arbeit im Plenum mit der Gemeinde- und Organisationsberatung

 

 

Haupt- und Ehrenamtliche - An einem Strang ziehen!

Der Austausch im Plenum, der von der Gemeinde- und Organisationsberatung des Bistums gestaltet wurde, legte offen, dass sowohl Hauptamtliche, sowie Ehrenamtliche an einem Strick ziehen müssen. Nur so erfahren die Ministranten vor Ort einen wertschätzenden Umgang. Erste Schritte der Umsetzung konnten festgehalten werden. So wurden neue Ideen klarer und bekamen mehr Kontur. Weihbischof Reinhard Pappenberger feierte am Ende dieses Tages mit den Teilnehmern die Heilige Messe. Gott hat uns mit seinem Sohn die größte Wertschätzung entgegengebracht, die es geben kann. Diese Botschaft wurde deutlich. Beim Einzelsegen der Teilnehmer wurde diese große Liebe Gottes für viele der Teilnehmer persönlich spürbar. Bereichert und mit vielen neuen Impulsen bekamen die Teilnehmer neuen Schwung für ihre Arbeit vor Ort.

 

 

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