Zu Gast in Regensburg: Bischof Radkovský feiert seinen 80. Geburtstag

07.10.2019
V.l.n.r.: Bischof Tomáš Holub, Generalvikar Michael Fuchs, Bischof Rudolf Voderholzer, Weihbischof Reinhard Pappenberger, Bischof em. František Radkovský und Weihbischof Josef Graf.

Am 3. Oktober feierte der ehemalige Bischof von Pilsen, František Radkovský, seinen 80. Geburtstag. Bischof Rudolf, der seit vielen Jahren eine tiefe Freundschaft mit Radkovský pflegt, hatte ihn am Sonntag zu einer gemeinsamen Vesper mit anschließenden Abendessen nach Regensburg eingeladen. Zusammen mit Tomáš Holub, dem amtierenden Bischof der Diözese, fand dieser sich in der Privatkapelle des Bischöflichen Ordinariats ein. Mit dabei waren auch die Weihbischöfe Reinhard Pappenberger und Josef Graf sowie Generalvikar Michael Fuchs.

Seit der Gründung von Pilsen 1993 als der zweitjüngsten Diözese in der Tschechischen Republik stehen die benachbarten Bistümer Pilsen und Regensburg in regem Austausch. Wie schon seine Amtsvorgänger hält auch Bischof Rudolf Voderholzer, der mütterlicherseits böhmische Wurzeln hat, den intensiven Kontakt mit dem Partnerbistum aufrecht. Erst 2018 feierte der Bischof auf Einladung der tschechischen Nachbarn ein Pontifikalamt in tschechischer Sprache im Stift Tepl anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Bistums.

Die enge Bindung der beiden Bistümer ist unter anderem auch in ihrer Geschichte grundgelegt. Nach der Christianisierung Böhmens unterstand diese Region zunächst dem Regensburger Bischof. Erst im Jahr 973, während der Amtszeit des heiligen Wolfgang, wurde das Bistum Prag gegründet, dem bis 1993 auch das Territorium des heutigen Bistums Pilsen angehörte.

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