Ansprechpartner des Bistums Regensburg für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs

Das Bistum Regensburg hat zwei Ansprechpartner für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs:

Marion Kimberger, Jahrgang 1954, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist Juristin seit 1982. Bis 2015 war sie als Rechtsanwältin in Regensburg mit der Fachanwaltsbezeichnung "Fachanwältin für Familienrecht" tätig.

Dr. Martin Linder, Jahrgang 1946, ist verheiratet, Vater dreier Kinder und aufgewachsen in München. Der Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater und Arzt für psychotherapeutische Medizin lebt seit 1990 in Regensburg und leitete bis 2011 die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Regensburg. 

Das Bistum Regensburg bittet alle, die Hinweise auf sexuellen Missbrauch durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im kirchlichen Dienst geben wollen, sich an Marion Kimberger oder Dr. Martin Linder zu wenden.

Kontakt

Marion Kimberger

 

Tel.: +49 941 20914268

E-Mail: marion.kimberger@kimberger-online.de

 

 

Dr. Martin Linder

Dr. Martin Linder
Lena-Christ-Weg 6
93055 Regensburg


Tel.: +49 941 70546470
E-Mail: Dr.Martin.Linder@t-online.de

Ansprechpartnerin für Opfer von Körperverletzung: 
Dr. Andreas Scheulen


Präventionsbeauftragte des Bistums Regensburg:
Karin Haubenschild

 

 

weitere Informationen

Marion Kimberger: "Falls Sie sexuellen Missbrauch durch ein Kirchenmitglied erfahren mussten, stehe ich als Ansprechpartnerin gern zur Verfügung. Aufgrund meiner Ausbildung zur Juristin hoffe ich, Ihnen helfen zu können."

Dr. Martin Linder: „Als Missbrauchsbeauftragter möchte ich meine berufliche und persönliche Erfahrung einbringen und daran mitwirken, dass Opfer sexueller Gewalt in der katholischen Kirche Verständnis, Abbitte, Gerechtigkeit und konkrete Hilfe finden. Ich sehe mich als unabhängiger Berater der Kirche und will dazu beitragen, den Bereich der Prävention auch mit Blick auf die institutionellen Bedingungen zu stärken und immer weiter zu entwickeln. Die Verantwortlichen der Kirche werde ich unterstützen, Vorwürfe aufzuklären und erwiesene Straftaten aufzuarbeiten. Ich werde beraten, wie mit einem Täter und seinem Umfeld umzugehen ist.“


Der Auftrag des Ansprechpartners für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs umfasst vier Arbeitsbereiche:

  • Er berät Geschädigte und öffnet ihnen den Zugang für konkrete Hilfen.
  • Er nimmt eine erste Plausibilitätsbewertung von Hinweisen vor, informiert die Bistumsleitung und berät zum weiteren Vorgehen.
  • Er prüft die Anträge auf materielle Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde.  
  • Er berät kirchliche Einrichtungen dabei, Präventionsmaßnahmen zu verankern und zu verbessern.

Antragsformular für die Bewilligung von materiellen Leistungen bei sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich:




Antrag auf Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde

Tätigkeitsbericht von Dr. Martin Linder über das erste Jahr als Beauftragter des Bistums Regensburg für Fälle von sexuellen Missbrauchs

Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und Straftaten körperlicher Gewalt kritisch prüfen lassen: Bistum Regensburg beauftragt externen Anwalt auf Empfehlung des Weißen Rings