105 Busse aus dem Bistum treffen in Rom ein: Erster Tag der Ministrantenwallfahrt 2014

04.08.2014

Alle Wege führen nach Rom - so war es zumindest am Sonntag für die vielen Teilnehmer der Deutschen Ministrantenwallfahrt. Sie trafen im Laufe des Spätnachmittags in der Ewigen Stadt ein. Mit insgesamt 5.500 Teilnehmern stellt das Bistum Regensburg die drittstärkste Pilgergruppe nach Freiburg und Rottenburg-Stuttgart.

Sie alle machten sich in der Nacht  von Samstag auf Sonntag in 105 Bussen auf den Weg. „Wir sind um halb eins in der Nacht gestartet“, erzählt die 13-jährige Sarah Hartmannsgruber aus Erbendorf. Ihr Bus hatte Ministranten und Ministrantinnen aus den Landkreisen Tirschenreuth und Bayreuth an Bord. Bei einer der regelmäßigen Raststationen an der Autobahn waren sie bereits 14 Stunden unterwegs.

„Es ist übelst schön“, berichtet sie gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Katharina Glaser. Die beiden Mädels haben sich im Bus kennengelernt und „die Chemie“ hat sofort gestimmt. „Übelst schön“, die Höchstform von „wunderbar“, verteilen die Teenager für die kurzweilige Fahrt, die gute Verpflegung und die Pilgerutensilien. Als Besonderheit zu den diözesanen Pilgerzeichen hat diese Busgruppe auch noch eine Brusttasche bekommen mit Notizheft, um Sorgen und Anliegen aufschreiben zu können. „Und unser Hut als Markenzeichen der Diözese Regensburg ist richtig gut“ sagen die Jugendlichen übereinstimmend.   Sie hatten ab Tagesanbruch die Eindrücke der Landschaft genossen. Immer wieder gab es durch die Busbegleiter kurze Erklärungen zu den Landschaften wie Südtirol, Emilia Romana, die Po-Ebene oder die Toskana.

Eine logistische Meisterleistung war die Organisation der Busse und Pausen. Fritz Dechant, Busunternehmer aus Regenstauf, zeichnete sich hierfür als Chef mit zahlreichen Subunternehmern verantwortlich. In den klimatisierten Bussen brachten die Fahrer bei rund dreißig Grad die Wallfahrer allesamt wohlbehalten zwischen 17 und  18 Uhr ans Ziel.

Insgesamt wurden von den Regensburger Bussen 45 Unterkünfte in der Ewigen Stadt angesteuert. Nach der Zimmerverteilung und dem Einchecken blieb Zeit für eine kleine Besichtigungstour rund um das Hotel. Der erste große Programmpunkt kam erst am nächsten Morgen: der diözesane Eröffnungsgottesdienst mit Bischof Rudolf in Sankt Paul vor den Mauern.

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