Die Lektüre für den Sonntag – Wolfgang Vogl stellt neuen Band der „Meisterwerke der christlichen Kunst“ zum Lesejahr B vor

28.09.2017
Der Autor Prof. Dr. Wolfgang Vogl
Prof. Dr. Sigmund Bonk, Direktor des Akademischen Forums

Auf dem Smartphone, dem Computer, im Fernsehen – schnelle Bilder und unzählige Eindrücke gibt es zur Genüge. Wirklich gute Bilder aber gab es kürzlich im Akademischen Forum Albertus Magnus zu sehen, als Prof. Dr. Wolfgang Vogl den neuen Band seiner „Meisterwerke der christlichen Kunst“ vorgestellt hat. Das Buch bietet für Sonntage und Hochfeste ein Werk der christlichen Kunst, passend zum Inhalt der jeweiligen Schriftlesungen, meist des Evangeliums. Enthalten sind Bilder, die es wert sind, mit Zeit und Ruhe betrachtet zu werden, sie zu interpretieren und über sie zu meditieren.

Nachdem im Herbst 2016 der erste Band zum Lesejahr A veröffentlich wurde, behandelt der nun erschienene zweite Band das Lesejahr B, das mit dem ersten Adventssonntag am 3. Dezember 2017 beginnt. 

 

Einblick in Methode und Inhalt der „Meisterwerke der christlichen Kunst“

In seinem Vortrag „Die Lesungen des Kirchenjahrs im Spiegelbild der Kunst“ erläuterte Prof. Vogl Aufbau und Methode der einzelnen Buchbeiträge: Aus der Schriftlesung des jeweiligen Sonntags wird ein Kernsatz herausgehoben, der zum Bild hinführt; anschließend folgt die Bildinterpretation.

Drei Bilder des neuen Bandes stellte Wolfgang Vogl zudem näher vor: „Ecce Homo“ von Georges Rouault, die „Umarmung Abrahams und Isaaks“ von Jan Lievens sowie eine Darstellung aus dem Stuttgarter Psalter, die Jesus und einen sich abwendenden Jünger zeigt. Am Beispiel des Werkes von Jan Lievens zeigte der Autor auf, auf welche Weise Kunstwerke zur Auslegung von Schrifttexten beitragen können. Mit der Umarmung zwischen Abraham und Isaak stellt das Gemälde eine Szene dar, die so nicht im biblischen Text zu finden ist. Es greift vielmehr die personale Beziehung zwischen Vater und Sohn auf und bringt sie psychologisierend ins Bild.

 

Die „Meisterwerke“ – etwas für mich?

Die „Meisterwerke“ richten sich an alle „katholischen Christen, die sich intensiv mit ihrem Glauben auseinandersetzen wollen“, sagte Wolfgang Vogl. Besonders hilfreich sei das Buch auch für alle, die in der Seelsorge und Verkündigung tätig sind. Zahlreiche Anmerkungen und Verweise ermöglichen es wissenschaftlich Interessierten, sich über die Beiträge hinaus zu informieren.

 

Band zum Lesejahr A bereits ausverkauft

Für viele Menschen ist der erste Band mittlerweile zur sonntäglichen Pflichtlektüre geworden, egal ob als Vorbereitung auf die Messfeier oder im Anschluss zur Vertiefung. So konnte sich der Autor freuen, dass der Band zum Lesejahr A bereits ausverkauft ist! Mit großer Anerkennung reagierte das Publikum zudem, als Wolfgang Vogl bekannt gab, der dritte Band der Reihe zum Lesejahr C sei bereits verfasst und liege dem Verlag Friedrich Pustet vor.

Mit dem Verfassen der drei Bände habe sich Prof. Vogl in seiner „Höchstform“ gezeigt, meinte Prof. Dr. Sigmund Bonk, Direktor des Akademischen Forums, der es mit einem Augenzwinkern bedauerte, dass es nicht noch mehr verschiedene Lesejahre für die Feier der Liturgie – und damit weitere Bände der „Meisterwerke“ – gebe.

 

Demnächst im Akademischen Forum: 100 Jahre Botschaft von Fatima

Am 11. Oktober laden Sie das Institutum Marianum Regensburg und das Akademische Forum Albertus Magnus herzlich ein zur Buchpräsentation „100 Jahre Botschaft von Fatima“. Vier Referenten des Marianischen Instituts stellen ausgewählte Beiträge vor. Sie sprechen über die Grundlagen der Botschaft von Fatima, über die Pilgerreise von Papst Franziskus in das Marienheiligtum sowie über Persönlichkeiten, die wesentlich zur Verkündigung der Botschaft im deutschen Sprachraum beigetragen haben. 

19 Uhr: Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer
St. Kassian, Regensburg

20 Uhr: Buchpräsentation (im Beisein von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer). Es sprechen Dr. Susanne Biber, Prof. Dr. Josef Kreiml, Prof. Dr. Veit Neumann, Julia Wächter.
Haus Heuport, Domplatz 7, Regensburg

Der Eintritt ist frei.

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