Prävention

Seit Herbst 2012 gibt es im Bistum Regensburg die Stelle der Präventionsbeauftragten, die im Sommer 2016 zur Stabsstelle Kinder- und Jugendschutz (KiJuSchu) ausgebaut wurde.

Präventionsbeauftragte/Team Kinder- und Jugendschutz

Leitung und Präventionsbeauftragte

Dr. Judith Helmig


Sekretariat

Sylvia Sittl


Sie erreichen KiJuSchu per E-Mail über kijuschu@bistum-regensburg.de oder telefonisch, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, von 8.00 bis 14.00 Uhr unter +49 941 597-1681.

Präventionsschulungen im Bistum - Termine 2018

In den Präventionsschulungen werden Basiskenntnisse zum Thema sexueller Missbrauch vermittelt. Das Schulungskonzept wurde von Prof. Dr. A. Kerres (Kath. Stiftungsfachhochschule München, Psychologische Psychotherapeutin, Traumatologin, Supervisorin, Organisationsberaterin) und Dipl. theol. M. J. Faith (Psychologische Psychotherapeutin, Traumatologin, Supervisorin, Organisationsberaterin) entwickelt. Es werden vor allem die Punkte

  • Gewalt und sexualisierte Gewalt - Definitionen
  • psychosexuelle Entwicklung von Kindern
  • die Folgen sexualisierter Gewalt in der Seele eines Menschen
  • Umgang mit Nähe und Distanz
  • kindliche Sexualität und Doktorspiele
  • Täter/-innen und Täter/-innen-Opfer-Dynamik
  • Täter/-innenschutz
  • Handlungsleitlinien bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch

besprochen.

 

Die Schulungen sind verpflichtend für alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bistums und der katholischen Einrichtungen (Pfarreien, Kindergärten etc.), die im Rahmen ihrer Tätigkeit relevanten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben.

 

Termine für das Jahr 2018

Hier können Sie die Schulungstermine für das Jahr 2018 herunterladen.

 

Die Termine können sich ändern. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, bevor Sie sich anmelden.

 

E-Mail: kijuschu@bistum-regensburg.de 

 

 

Hier finden sie das Anmeldeformular.

Erweitertes Führungszeugnis bei ehrenamtlichen Mitarbeitern

Kinder und Jugendliche, die sich in die Obhut kirchlicher Institutionen begeben, sollen dort glückliche Momente erleben. Dabei sind sie auf unseren Schutz und unsere Fürsorge angewiesen. Die verstörenden Erkenntnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass dies auch im kirchlichen Umfeld nicht selbstverständlich ist und sich ein sicheres Umfeld nicht von alleine einstellt. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen erfordert einen sensiblen und offenen Umgang mit dem Thema "sexualisierte Gewalt" und aktives Tun. Missbrauch hört nicht auf, wenn wir die Augen verschließen und das Thema ignorieren.

 

Mit der Verpflichtung zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses tragen wir dazu bei, dass Personen, die Kinder und Jugendliche betreuen und begleiten, neben der fachlichen Qualifikation auch die erforderliche persönliche Eignung aufweisen. Natürlich kann auch ein erweitertes Führungszeugnis nicht garantieren, dass es niemals zu kritischen Situationen kommt, aber es ist ein erster Schritt um bestmögliche Vorsorge zu treffen.

 

Die hierzu verfasste Arbeitshilfe und die weiteren Unterlagen sollen Ihnen im alltäglichen Umgang mit der Maßnahme eine Hilfe bei der Umsetzung sein.