„Jesus Christus ist gekommen, unsere Leiden auf sich zu nehmen“

21.03.2008
Vor und nach der Andacht im Krankenhaus St. Josef segnete der Apostolische Nuntius zahlreiche Kranke.

(pdr) Der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset hat am Gründonnerstag das Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg besucht und mit zahlreichen Kranken in der Kapelle eine Andacht gefeiert. „Wenn wir krank sind, möchten wir wieder gesund werden. Aber was uns vor allem Hoffnung gibt, ist, dass Gott in Jesus Christus zu uns gekommen ist, um selbst unsere Leiden auf sich zu nehmen“, sagte der Nuntius. „Jede Begegnung von kranken und gesunden Menschen ist eine Möglichkeit zur Erneuerung des Lebens. Sie geben uns Kraft, unsere Anwesenheit ist für Sie ein Ansporn zu leben“, so Erzbischof Périsset, der anschließend die Kranken einzeln segnete.

Begrüßt hatte den hohen Gast aus Berlin Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg. Nach der Andacht kam es zu einem Treffen des Apostolischen Nuntius mit Verantwortlichen und Mitarbeitern aller caritativen Dienste im Bistum. Anwesend waren auch Vertreter der Katholischen Jugendfürsorge (kjf), des Malteserhilfsdienstes und der Barmherzigen Brüder. Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Bernhard Piendl verwies auf die knapp 20.000 hauptamtlichen Mitarbeiter in unterschiedlichen Einrichtungen wie Beratungsdiensten, Behinderten- und Jugendhilfeeinrichtungen. Er hob die Bedeutung der spezifisch kirchlich geprägten Sorge um die Menschen in den Krankenhäusern hervor. Caritasdirektor Piendl erinnerte an die erste Enzyklika des Heiligen Vaters „Deus Caritas est“, wonach die Liebestätigkeit Kern des Christentums ist, und überreichte dem Nuntius ein Modell des Kreuzes auf dem Islinger Feld. (ven)

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