Mönchtum in Ost und West

22.12.2003

(pdr). „Mönchtum in Ost und West“ ist der Titel eines im Regensburger Verlag Schnell & Steiner erschienenen aufwändigen Bandes, der nicht nur die christliche Tradition des Mönchtums vorstellt, sondern auch die Mönchsbewegungen in den anderen Religionen eindrucksvoll präsentiert. Auf 272 Seiten mit 457 überwiegend farbigen Abbildungen und zahlreichen Karten stellt Herausgeber Juan Maria Laboa zusammen mit Fachleuten für die verschiedenen Regionen und Religionen in dem „Historischer Atlas“ das Leben der Mönche vor. Das Vorwort hat der renommierte Freiburger Professor Dr. Karl Suso Frank OFM geschrieben.

Das Verdienst des 2002 in Italien veröffentlichten und jetzt im Verlag Schnell & Steiner auf deutsch veröffentlichten Bandes liegt in der Verzahnung von religionsgeschichtlichen Entwicklungen, gesellschaftlichen Umbruchsprozessen und spirituellen Bewegungen über Länder und Konfessionsgrenzen hinweg, wobei die christlichen Traditionen mit ihren vielfältigen Ausprägungen den größten Teil des Buches ausmachen. Auch das zeitgenössische Mönchtum in der Orthodoxie, zum Beispiel in Rumänien und Bulgarien, kommt zur Sprache. Zu den aktuellen Entwicklungen im abendländischen Mönchtum, die vorgestellt werden, zählen auch die Eremiten des 20. Jahrhunderts, wie zum Beispiel Charles de Foucauld, das anglikanische Mönchtum und das klösterliche Leben in Asien, den USA, Lateinamerika und Afrika.

Juan Maria Laboa (Hrsg.), Mönchtum in Ost und West. Historischer Atlas. Mit einem Vorwort von Karl Suso Frank OFM. Übersetzt aus dem Italienischen von Franziska Dörr. 1. Auflage 2003, Regensburg, Verlag Schnell & Steiner, ISBN 3-7954-1497-0, 49,80 Euro.

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