Sr. Ecclesia Gruber und Dr. Wolfang Vogl verabschiedet

21.06.2005
v.l. Dr. Wolfgang Vogl, Sr. Ecclesia Gruber, Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen, Sr. Carmina Unterburger und Kaplan Markus Lettner.

Regensburg 21. Juni 2005 (pdr) Schwester Ecclesia Gruber und Dr. Wolfang Vogl von der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ wurden am Dienstag von Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner und Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen verabschiedet. Schwester Carmina Unterburger und Kaplan Markus Lettner treten zum 1. September 2005 die Nachfolge an. „Mit dem Wechsel von Schwester Ecclesia und Dr. Vogl aus der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ hat Bischof Gerhard Ludwig nicht nur eine Änderung des Namens dieser Dienststelle verfügt, er hat damit auch deutlich den Akzent dieser bischöflichen Dienststelle als tatkräftiges Instrument in der Weckung und Förderung der Berufungen zum Priester- und Ordensberuf bestärkt“ erläuterte der Generalvikar bei der feierlichen Verabschiedung vor 450 Gästen im Festsaal des Kolpingshauses. Allein durch die örtliche Anbindung der neuen Verantwortlichen werde dieser Akzent in deutlicher Weise unterstrichen, denn Kaplan Markus Lettner wird als Präfekt im Priesterseminar mit tätig sein und Schwester Carmina wird ebenfalls im Konvent der Mallersdorfer Schwestern wohnen, die im Priesterseminar tätig sind.
„22 Jahre war Schwester Ecclesia mehr als nur Mitarbeiterin in der Berufungspastoral der Diözese. Es war ihr ein Herzensanliegen, eine Lebensaufgabe, der sie sich mit allen Kräften stellte“ betonte Domkapitular Frühmorgen als Ressortleiter der Diözesanstelle bei seiner Laudatio. Mit Elan, Hingabe, Ausdauer und Kreativität habe Schwester Ecclesia der Berufungspastoral Gestalt gegeben und sie aus dem ehemaligen Schattendasein geführt. Das heutige breit gefächerte Angebot an Materialien, Kursen und Aktivitäten sei wesentlich ihrer Aufbauarbeit zu verdanken. Von Anfang an sei ihr ein wesentliches Anliegen gewesen, junge Menschen anzusprechen. Frühmorgen erinnerte an die vielen Besinnungstage und Einkehrwochen, an die sogenannte Wanderpredigt und die Kurse „Exerzitien im Alltag“ mit steigender Teilnehmerzahl. „Viele Diözesen beneiden uns für die Kontaktpersonen in den Pfarreien: eine Gebetsgemeinschaft im Bistum zu haben mit 950 Förderinnen und über 50.000 Mitgliedern“, betonte Frühmorgen unter dem spontanen Applaus der Zuhörer. Mit einer Marienikone bedankte er sich im Namen der Diözese für die enorme Aufbauarbeit in der Berufungspastoral, für den unermüdlichen Einsatz sowie das „zupackende und freundliche Wesen“. Schwester Ecclesia wird in Hofstetten einen neuen Wirkungskreis finden.

Als weiteres wurde Dr. Wolfgang Vogl verabschiedet, der seit dem Jahr 2000 als erster hauptamtlicher Direktor an der Diözesanstelle Berufe der Kirche war. Die Weckung geistlicher Berufe und die Begleitung junger Menschen bei der Suche ihrer ganz eigenen Berufung war dem Bistum damals eine zusätzliche Stelle wert. „Wolfgang Vogl brachte dafür hervorragende Eigenschaften mit: ein freundliches, bescheidenes Wesen, einte tiefe Frömmigkeit, ein großes theologisches Wissen und eine echte Freude am priesterlichen Dienst“, erläuterte Domkapitular Frühmorgen. Neben vielen Angeboten sei unter seiner Führung auch eine hoffnungsvolle Einrichtung entstanden: „die Berufungswege in Fockenfeld“. Für die Diözese sei es eine besondere Freude, dass Dr. Wolfgang Vogl zum 1. September die Pfarrei Konnersreuth übernehmen wird und dadurch ganz in der Nähe der Spätberufenenschule Fockenfeld tätig wird. „Er bleibt damit dem Anliegen der Weckung geistlicher Berufe und der Begleitung junger Christen verbunden, “ betonte Frühmorgen. Eine weitere verantwortliche Aufgabe wird die Förderung des Seligsprechungsprozesse für die Resl von Konnersreuth sein. Mit einem herzlichen Dank für das „hinterlassen von Spuren, auf denen man gut weiter gehen kann“ überreichte Domkapitular Frühmorgen eine Prachtausgabe der Heiligen Schrift.

Sowohl Schwester Ecclesia, als auch Dr. Wolfgang Vogl bedankten sich ihrerseits für die herzliche Verabschiedung und die gutgewählten Worte. Ganz besonderes Lob erntete Sekretärin Eder. Musikalisch umrahmte das Mettener Bläser Ensemble Sankt Michael die Feierstunde. Nach den vielen Worten des Abschieds stellte Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen das neue Team in der Diözesanstelle für Berufungspastoral vor. Zum einen Kaplan Markus Lettner, der als Spätberufener vor 2 Jahren die Priesterweihe empfing. „Der Mann packt zu; der Mann kann begeistern und der Mann kann singen und unterhalten“ meinte Dr. Frühmorgen. Dies werde ihm in seiner neuen Aufgabe ebenso wie sein Interesse am Menschen, seine gesunde Frömmigkeit und seine gewandte Art sicher zugute kommen. Dem neuen Direktor wird wieder eine Mallersdorfer Schwester zur Seite stehen: Schwester Carmina Unterburger, die langjährige Erfahrungen aus dem Erziehungsbereich mit sich bringt. „Es geht ja vorrangig um die Weckung von Priester- und Ordensberufen; da ist es gut, dass junge Menschen auch einer überzeugten Ordensfrau begegnen“ betonte der Domkapitular. Seiner Meinung nach sei Schwester Carmina eine Frau mit Tiefgang, eine Frau mit Erfahrung und eine Frau mit Liebe zu jungen Menschen. Ein besonderes Dankeschön richteten sowohl Domkapitular Frühmorgen als auch Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner an die Ordensleitung von Mallersdorf Schwester Marion Schnödt dafür, dass sie für diese wichtige Aufgabe im Bistum wieder jemanden zur Verfügung stellt.

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