Treibstoff vom Acker - ASAK der KLJB informiert sich über die Einsatzmöglichkeiten von Rapsöl als Treibstoff

17.05.2005

(KLJB) Der Agrarsoziale Arbeitskreis der KLJB in der Diözese Regensburg (ASAK) informierte sich im Kloster Ensdorf, Landkreis Amberg-Sulzbach, über die Einsatzmöglichkeiten von kalt gepresstem Rapsöl als Treibstoff. Das Kloster Ensdorf hat bereits seit mehreren Jahren ein Teil seiner Fahrzeugflotte auf Rapsölbetrieb umgestellt. Franz Bleicher, Techniker des Klosters, kann deshalb auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz in diesem Themenbereich zurückgreifen.
„Anfangs betrieben nur Enthusiasten und Tüftler ihren PKW mit kaltgepresstem Rapsöl, doch in Zeiten immer steigender Dieselpreise entscheiden sich immer mehr PKW-Halter für den Schritt der Umrüstung“, so Franz Bleicher. Bei einer Laufleistung von ca. 20.000 km im Jahr kann sich die Investition bereits nach 3 Jahren wieder amortisieren.
Nicht nur wirtschaftliche Vorteile sprechen für die Umrüstung von Dieselmotoren auf Pflanzenölantrieb. Pflanzenöl ist CO2 neutral. Durch die Verbrennung gelangen keine weiteren treibhausfördernden Abgase in die Atmosphäre. „Ein weitere, nicht zu vernachlässigender Vorteil ist, dass Pflanzenöl ein regionales Produkt ist, und somit die Wertschöpfung in der Region bleibt.“ so Matthias Amberger, Agrarreferent der KLJB.
Trotz der Vorteile von Pflanzenöl, wird diese Energiequelle nicht alle kommenden Probleme mit den immer knapper werdenden Erdölvorkommen lösen. Wichtig ist es, zukünftig auf einen ausgewogenen Energiemix zu setzen. Die Mitglieder des ASAK´s waren sich aber einig, dass die Umrüstung von Motoren auf Pflanzenölbetrieb ein Schritt in die richtige Richtung ist.

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